Samstag, 18. April 2026
Mentale Probleme
Manchmal frage ich mich, ob ich die einzige bin, die nur Probleme hat. Alle, die ich kenne, haben allerhöchstens zwei Diagnosen (an mentalen Probleme).
Selbst meine Oma heult uns immer, wenn wir zu Besuch sind, die Ohren voll, es ginge ihr nicht so gut, sie sei ja etwas traurig. Ja, toll. Schön für dich. Sei doch froh, dass du *nur* leichte Depressionen hast. Wenn ich an ihrer Stelle wäre, wäre ich der glücklichste Mensch der Welt.
Auch meine biologische Mutter hat garnichts.
Auch mein biologischer Vater. Aber der sagt immer nur: "Du hast es gut." Wo hab ich es denn (abgesehen von meiner Wohnlage) gut?! Ich kann kaum morgens aufstehen und beginne nun wieder, in die passive Suizidalität reinzurutschen.

Manchmal wünschte ich, Allan würde einfach mal alles herauskotzen, was ihm in den Sinn kommt.
Aber dann würde meine biologische / problematische Familie mich verstoßen und meine größte Kindheitsangst würde wahr werden (auf der Straße landen).

Manchmal sagt mein biologischer Vater auch zu mir: "Aber du bist doch schon so weit gekommen! Viele hätten schon lange aufgegeben."
Habe ich ja. Seit bald vierzehn Jahren, als meine biologischen Eltern mich nach meinem Schultag nurnoch ignorierten.
Am liebsten würde ich alles hinter mir lassen und nochmal versuchen, mir das Leben zu nehmen. Denn dann hätte ich keine Probleme mehr. Auch mein lieber Kater Charlie würde das bestimmt nicht mal merken. Und ihm wäre es bestimmt egal.

Kann ich nicht einmal im Leben ein bisschen Hoffnung haben?

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